Spargel aus dem Ofen mit Kartoffeln und Schinken (kalorienarm und klassisch)

Im Ofen und Bratschlauch wird der Spargel ausgesprochen aromatisch und intensiv. Dazu gibt es ganz klassisch Kartoffeln, Schinken und eine leichte Sauce Hollandaise.

Habt ihr einen Spargeltopf? Oder wollt ihr euch einen zulegen? Den Platz im Schrank könnt ihr euch sparen:
Wir haben unser Ungetüm von Spargeltopf kurzerhand verschenkt, nachdem wir diesen intensiven Spargel aus dem Bratschlauch probiert haben. Denn hier bleibt der Geschmack im Spargel und geht nicht im Kochwasser verloren (und Spargelsuppe machen wir eh nie).

Die Zubereitung von Spargel im Ofen dauert zwar fast dreimal länger als im Kochtopf, aber lohnt sich geschmacklich total!

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Tipps und gute Ideen für leckeren Spargel im Ofen:

Woran erkennt man guten und frischen Spargel? Es muss nicht immer 1A-Ware sein, denn auch weniger hübscher Spargel kann sehr lecker sein. Wichtiger ist es, darauf zu achten, dass die Stangen fest und spröde sind (auf keinen Fall sollten sie sich biegen lassen). Reibt man den Spargel aneinander, darf es gerne quietschen. Außerdem sollten die Spargelköpfe geschlossen sein.

Sind die Spargelspitzen leicht lila verfärbt, ist der Spargel aus dem Erdhügel heraus gewachsen und hat Anthozyane eingelagert. Anthozyane sind Pflanzenfarbstoffe, die in Blüten und Früchten aller Pflanzen vorkommen. Diese Farbstoffe absorbieren UV-Licht und schützen die Pflanzenzellen vor „Sonnenbrand“. Das ist aber kein Qualitätsverlust, ganz im Gegenteil: die Anthocyane binden freie Radikale und sind gesund.

Grundsätzlich ist regionaler Spargel leckerer und frischer – die Ernte ist noch nicht so lange her und die Transportwege sind kürzer. Das schont den Geschmack!

Spargel aufbewahren: Die Stangen ungeschält in ein feuchtes Geschirrtuch aus Baumwolle einwickeln und in das Gemüsefach des Kühlschranks legen. So kann man Spargel 3-4 Tage aufbewahren.

Ordentlich schälen: Den Sparschäler bzw. das Schälmesser 2 cm unter dem Kopf ansetzen und die ganze Stange nach unten abschälen. Am unteren Ende ist die Schale dicker, hier kann mehr runter. Mit den Fingern kann man fühlen, ob man noch mehr Schale entfernen muss. Zum Schluss noch das holzige Ende (ca. 2 cm) abschneiden.

Der Bratschlauch: Das Geheimnis des aromatischen Spargels aus dem Ofen, denn hier bleibt der Geschmack im Schlauch und verschwindet nicht im Kochwasser oder in der Luft. Die Spargelstangen werden quasi im eigenen Aroma gedämpft. Die Länge des Bratschlauches sollte nicht zu knapp abgeschnitten werden, auf jeder Seite sollten ca. 10 cm Platz bleiben – so lässt sich der Schlauch einfacher verschließen.

Zu Spargel muss immer ein bisschen Zucker: Diese Regel stammt noch aus Zeiten, in denen Spargel häufig bitter war. Auch wenn heute die meisten Bitterstoffe herausgezüchtet sind, kann Spargel leicht bitter sein. Die Prise Zucker gleicht das aus und macht den Geschmack insgesamt „runder“. Auch das Stück Butter ist für einen guten Geschmack da.

Garpunkt testen: Es ist ein bisschen schwierig, den Spargel im Bratschlauch zu testen, weil man nicht an ihn herankommt. Wenn man den Bratschlauch auf einer Seite leicht anhebt und mit einem Löffel (eine Gabel könnte den Bratschlauch beschädigen) vorsichtig von unten eine Spargelstange anhebt, kann man prüfen wie weich oder biegsam der Spargel bereits ist. Man „fühlt“ quasi mit dem Löffel den Garpunkt bzw. die Bissfestigkeit.

Welche Kartoffelsorte für Pellkartoffeln? Hier eignen sich festkochende Sorten ganz wunderbar. Sie bleiben fest und sind eine gute Beilage zu den weichen Spargelstangen.

Lecker Schinken: Wir stehen auf italienischen Prosciutto cotto – mild gewürzter Schinken mit einem feinen Fettrand, gerne hauchdünn geschnitten. Normaler Kochschinken geht als Beilage aber auch.

Leichte Hollandaise: Die originale Hollandaise besteht hauptsächlich aus Butter und Eigelb plus würzende Zutaten. Fett pur. Hier kann man sich nichts in „kalorienarm“ basteln. Man könnte höchstens eine Sauce nach Art einer Hollandaise machen. Die dann gar nicht nach Hollandaise schmeckt. Hm.
Ich muss ehrlich gestehen, dass wir immer eine fertige und fettreduzierte Sauce Hollandaise aus der Tüte benutzen (die Kalorienangabe bezieht sich daher auch auf ein solches Fertigprodukt). Uns schmeckt sie und deshalb habe (oder hatte?) ich noch keinen Anlass, mich selbst an das Experiment „kalorienarme Sauce Hollandaise“ zu wagen.

Wer keine fertige Sauce mag, kann sich gern eine echte Hollandaise machen und sich die entsprechenden Kalorien berechnen oder wählt die:
Alternative zur Sauce Hollandaise: Spargelwasser aus dem Bratschlauch servieren – hier steckt auch noch viel Spargelgeschmack drin und schmeckt mit den Kartoffeln zusammen auch sehr gut.

Viel Spaß beim Nachkochen und komm gerne hierhin zurück, um mir einen Kommentar dazulassen.

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Noch mehr kalorienarme Rezepte aus dem Ofen – probier doch mal…

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Spargel aus dem Ofen mit Kartoffeln und Schinken

Im Ofen und Bratschlauch wird der Spargel ausgesprochen aromatisch und intensiv. Durch den Bratschlauch bleiben alle Aromastoffe im Spargel und machen ihn intensiv und zart. Dazu gibt es ganz klassisch Kartoffeln, Schinken und eine leichte Sauce Hollandaise.
Nährwerte pro Portion: 450 kcal - 50 g Kohlenhydrate - 22 g Eiweiss - 16 g Fett
Portionen: 2
Kalorien pro Portion: 450kcal

Geräte und Materialien

  • Bratschlauch

Zutaten

  • 14 Stangen Spargel ca. 1 kg ungeschälter Spargel
  • 2 TL Butter
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 50 ml Wasser
  • 500 g Kartoffeln festkochend
  • 160 g gekochter Schinken
  • 250 ml Sauce Hollandaise legère

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Zubereitung

  • Den Spargel waschen, gut schälen und die Enden ca. 2 cm abschneiden. Ofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Spargelstangen in einen ausreichend großen Bratschlauch legen. Eine Seite des Bratschlauches schließen.
    2 TL Butter, jeweils 1/2 TL Zucker und Salz und 50 ml Wasser zum Spargel hinzufügen. Dann den Bratschlauch verschließen.
  • Den Bratschlauch auf ein Backblech setzen. Im Ofen für 30-45 Minuten garen. Die Garzeit hängt von der gewünschten Bissfestigkeit ab und kann geprüft werden, indem mit einem Löffel durch den Bratschlauch von unten eine Spargelstange angehoben wird.
    Ich mag den Spargel immer sehr weich = 45 Minuten.
  • In der Zwischenzeit die Pellkartoffeln aufsetzen:
    Kartoffeln in kaltes und leicht gesalzenes Wasser legen, einmal aufkochen und bei mittlerer Hitze für 20-25 Minuten kochen. Mit einer Gabel prüfen, ob die Kartoffeln gar sind (die Gabel gleitet dann von selbst aus der Kartoffel heraus).
  • Spargel aus dem Ofen holen und den Bratschlauch vorsichtig öffnen (Achtung: Heißer Dampf!)
  • Spargel mit Pellkartoffeln, gekochtem Schinken und Sauce Hollandaise servieren.

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